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Dienstag, 18. Februar 2014

Bericht: Die Geschichte mit dem Onlineblog und den Followern

Folgendes ist vor etwas mehr als 10 Tagen geschehen.
Ich hatte an diesem Tag "tumblr" für mich entdeckt. Eines dieser neueren Social Media Systeme. Okay - es ist nicht ganz so neu - ich hinke mit der technischen Entwicklung aber tendenziell immer hinterher.
Als ich Abends meine Freundin besuchte - wir wohnen sehr dicht beieinander und im Prinzip keine 5 Minuten entfernt (eigentlich noch dichter) - kamen wir im Rahmen des gemeinsamen Gespräches auch darauf zu sprechen.
Sie ist nicht so online aktiv wie meiner einer. Ich schaue mir durchaus gerne Bilder und Videos an und lese gerne Geschichten aus eindeutigen Themenbereichen. Ihre Auswahl und Internet-Nutzung ist dagegen wesentlich ausgewählterer Art.

Sie hatte gegen diesen Dienst keine ablehnende Haltung, doch war klar, dass sie dem nur begrenzt was abgewinnen konnte. Bilder und anderes was man gut findet, zu "rebloggen", wie es dort heisst, sah und sieht sie weniger Sinn darin. Kann ich auch gut nachvollziehen. Es ist mehr oder weniger eine Freizeitbeschäftigung, wenn einem langweilig ist, wenn man ganz ehrlich ist. Man kann eigenen Content erstellen - aber überwiegend ist das dort nicht der Fall. Man "liked" oder "reblogged" Dinge, die man halt gut findet. Dagegen entdeckt man vieles, was man sonst eher seltener sieht und neben einen Haufen uninteressanterer Dinge, findet man auch so das eine oder andere "optische" Highlight.

Mit einem "Wenn Du meinst, mach das" war das Thema im Laufe des Abends auch erledigt.
Zu späterer Stunde kam sie dagegen überraschenderweise wieder darauf zu sprechen und deutete an, dass sie diesmal an meiner Online-Aktivität partizipieren wolle - auf ihre Art.

Da ich mir darunter erstmal nichts vorstellen könnte, erklärte sie es mir. Dazu muss ich aber einmal kurz darauf eingehen, was das Thema der Keuschhaltung bei uns bedeutet.
Ich trage den Keuschheitsgürtel durchaus gerne ungerne. Es ist so eine Sache: Wenn ich draussen bin, will ich wieder rein und wenn ich drinne bin, will ich irgendwann wieder raus. Daraus resultierend konnte es vorkommen, dass sie mich für meinen Geschmack zu schnell wieder befreite oder aber nicht dann, wenn ich es gerne hätte und ich mein möglichstes versuchte, sie spielerisch umzustimmen ;). Oder einfach nur versuche aus ihr herauszukitzeln, wie lange sie mich denn keusch halten wolle - ich bin nun mal sehr neugierig.

Zurück zum Thema:
Sie schlug diesmal vor, dass diesmal indirekt andere mitbestimmen sollen, wie lange ich den Keuschheitsgürtel tragen werde.
Sie wollte die Anzahl der Follower meines  Blogs und die Keuschhalte-Zeit miteinander koppeln. Eingangs war sie noch unschlüssig, wieviel Zeit ein Follower entspricht. (Aber im Laufe der folgenden Tage kamen wir dann überein, dass ein Follower 12 Stunden Keuschheitsgürtel bedeutet - im ersten Ansatz waren das 6 Stunden).
Sie wollte dieses "Sammeln" der Follower und ihre Auswirkung auf die Keuschheitsgürtel-Tragezeit erstmal bis zum Ende Februar limitieren und dann entscheiden, wie es weitergeht. Damit ich nicht gleich am nächsten Tag wegen Null Followern wieder freikomme, starteten wir mit einer Woche als Ausgangszeit. Wenn keiner sich für diesen Blog interessierte, wäre ich nach Ablauf dieser Zeit wieder frei. Gleichzeitig bat sie dann darum, dass ich den Blog in diesem  Fall auch wieder schliessen solle, da es erst recht Zeitverschwendung wäre, die ich an anderen Stellen besser nutzen könne.
Da ich von anderen Blogsystemen wusste, dass es Wochen dauert, bis man ein paar Follower bekommt, stimmte ich dem zu. Ausserdem war ich selber auch neugierig und ein gewisse Art von Kribbeln setzte bei uns beiden ein. Es war eine Abmachung, die wir beide trafen und dementsprechend würde das neugierige Nachfragen sehr zu ihrer Freude entfallen. Gleichzeitig würde ich wissen und auch wiederum nicht wissen, wie lange ich den Keuschheitsgürtel tragen würde.

Alle alten Regeln würden dabei erhalten bleiben:

  • Einmal die Woche würde ich weiterhin aufgesperrt werden und kontrolliert werden, ob alles in Ordnung ist (Druckstellen, Hautreizungen, Zusätzliche Reinigung, etc.pp) und falls notwendig, das klassische Abmelken. Wobei man hier sagen muss: Es besteht keine biologische Notwendigkeit darin, sondern ist wenn man ganz ehrlich ist, eine Form des Belohnens und Bespielens des Subbies.
  • Für jede 4 Wochen, die ich im Keuschheitsgürtel bin, hält sie sich die Möglichkeit offen, ihre Sexualität mit einem Dritten auszuleben. Dabei ist es dann losgelöst, ob ich dabei bin oder nicht. Diese Abhängigkeit voneinander haben wir deswegen eingeführt, damit das auch für sie etwas besonderes bleibt und keine Regelmäßigkeit wird. Es ist auch losgelöst davon, wenn wir uns beide zusammen für eine Interaktion mit einem Dritten entscheiden (*)

Das sind auch schon alle unsere Regeln, was die Keuschhaltung betrifft - kein Vertrag, keine mehrseitige Abmachung. Alle andere Spielarten wie z.b. in Bezug auf meine Zofenneigung können damit interagieren - sie sind aber genauso losgelöst davon möglich.

Die ersten Tage vergingen und sie schaute hin und wieder regelmäßig auf den Blog. Informierte mich darüber, wenn ihr etwas weniger gefiel oder ich das eine oder andere korrigieren sollte. Ich musste unter anderem einen Counter einbauen, der ihr (und allen anderen) die Zeit angibt, die ich noch im Keuschheitsgürtel verbringen würde.

Die ersten Tage passierte nicht viel - insgesamt kamen gerade einmal 16 Follower zusammen in den ersten 5 Tagen. Damit hat sich die Tragezeit zwar beinahe verdoppelt - aber war immer noch innerhalb einer Tragezeit, welche im Rahmen unserer Spiele regelmäßig vorkam.

Das änderte sich im Laufe der folgenden Woche und dem letzten Wochenende nochmal wesentlich stärker.
Mit dem gestrigen Tag habe ich fast 150 Follower, was 75 weitere Tage bedeutete und dadurch, dass ich ja schon ein paar Tage "abgesessen" habe, zeigt der Counter immer noch eine Zeit deutlich jenseits der 60 Tage an - und der Monat Februar ist noch nicht zu Ende.

Als ich sie darauf ansprach, sagte sie (ich darf sie zitieren): "Jetzt fängt es langsam an, interessant zu werden. Es reizt mich durchaus die Vorstellung, dass der Januar vielleicht in diesem Jahr der einzige Monat war, wo Du den Keuschheitsgürtel dieses Jahr nicht getragen hast...Schauen wir einmal, wie der Stand am 1ten März sein wird und wie wir dann weiter verfahren werden."

Das mich diese Worte einerseits erregten, aber auch in gewisser Weise ängstigten, kann sich jeder mit ähnlichen Neigungen bestimmt gut vorstellen. Da wir beide unsere Fantasien und Kopfkinos kennen (bei mir ist das ja relativ einfach durch einen Teil meiner Geschichten), sind wir beide sehr gespannt wie es sich weiter entwickeln wird.

(Bericht genehmigt und freigeben)

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